Das sind wir

13.12.08

 

 

 

 

Chronik der Trierer Funkensänger/de funkis

 

Im Jahre 1960 gründeten Franz Groß und Friedel Bodschard mit ihren Sangeskollegen Helmut Zeltinger und Ewald Meyer vom Männergesangverein 1882 Ruwer eine Gesangsgruppe bei der KG Rote Funken, die sich

Trierer Funkensänger

nannte.

Zunächst wurde die Gruppe von einer bekannten Trierer Musikpädagogin, Frau Wallscheid,

am Akkordeon begleitet und präsentierte Stimmungs-, Mosel- und Seemannslieder.

Ab 1962 übernahm Theo Bodschard die Leitung der Gesangsgruppe, machte eigene Texte und konnte im Jahre 1963 eine Trierer Newcomer-Band als Begleitung engagieren,

die auch nach den Sitzungen im Braustübchen der Löwenbrauerei rockte.

Diese Band nannte sich The black cats.

Als sich im Jahre 1965 die Angebote für die Blackcats häuften, sprang ab der Prinzenproklamation von Stadtprinz Erwin Schönhofen am Fetten Donnerstag

Werner Bodschard als Klavierbegleitung ein.

Die Funkensänger  entwickelten sich weiter und wurden bald ein unverzichtbarer Bestandteil des Trierer Karnevals, die die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval auch ausserhalb in Bad Ems und Koblenz vertraten.

Im Jahre 1972 trennten sich die Funkensänger von der KG Rote Funken, da sie weiterhin ihre

bodenständige Saal- und Straßenfastnacht feiern wollten.

Die KG Onner ons und die KG Rot-Weiss Ehrang boten ihnen gegen die Widerstände der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval dafür die Plattform.1974 kamen die Biewener Hoahnen und der Isseler Cultur-Verein dazu.

Darin liegt der Ursprung für die bis heute andauernde Freundschaft mit diesen Vereinen.

In den folgenden Jahren ergänzten sich die Trierer Funkensänger mit Trompete, Posaune, Schlagzeug und Gitarre und so wurde damals schon der Grundstein für die spätere Showband gelegt.

Im Jahre 1979 schied Theo Bodschard aus und übergab  die Leitung an seinen Bruder Werner.

Da Ende 1984 kurzfristig 2 Mitglieder aufhörten, war 1985 eine schöpferische Pause angesagt, aber 1986 ging es mit neuem Elan und teilweise neuem, verjüngtem Personal weiter.

In dieser Zeit starteten die Funkensänger ein eigenes Sommerprogramm und traten auch verstärkt zwischen den Fastnachtssessionen auf.

Die 90-er-Jahre wurden die große Zeit der Funkensänger in der Besetzung Werner und Achim Bodschard, Rudolf Forster, Egon Kreber, Lothar Pelzer, Mario Gerhardt, Bernd Theis, Fred Lauterbach und Wolfgang Reis.

 Nicht nur in der Trierer Region, sondern auch ausserhalb "räumten" sie gnadenlos ab.

Unvergesslich die Fahrt nach Düsseldorf-Erkelenz zum Schützenfest, wo ein 74-er-Doppeldecker mit Fans die Band begleitete. Auch nach Belgien fuhr die Fangemeinde mit einem eigenen großen Bus mit. Sensationell die Auftritte in Frickhofen bei Limburg, wo sich die Creme der deutschen Fastnacht aus Mainz, Köln, Frankfurt und Nürnberg traf.

Bei diesen Gelegenheiten stellten die Funkensänger fest, dass der Name sich oftmals als irreführend erwies. Der Veranstalter und das Publikum assoziierten den Namen häufig mit einem Gesangverein, der Karnevalslieder singt.

Aus diesem Grund wurde der Name, wie das die Fans auch schon taten, auf  de funkis

verkürzt.

Heute werden häufig noch beide Namen benutzt.

 

Auch im neuen Jahrtausend sind de funkis ein wichtiger Bestandteil der "Trierer Foasnoacht" und der Sommerfeste der Region.

Fast 20 Jahre treten sie bei der Eurener Nachkirmes auf.

Die funkis sind eine Band mit starkem familiärem Charakter.

Alle paar Jahre fahren sie eine Woche in Urlaub, so z. B. nach Lloret de Mare, Sterzing (Südtirol) Rhodos, Kreta, Algarve, Mallorca, Tunesien und Gran Canaria.

Geburtstage, Hochzeiten, Kindtaufen feiern sie gemeinsam, aber auch in schweren Zeiten stehen sie zusammen.

 

Der Stamm der Gruppe musiziert seit Jahrzehnten zusammen und besteht zur Zeit aus:

 

Werner Bodschard    (seit 1965)      Klavier, Leitung, Texte, Arrangements, Gesang

Rudi Forster              (seit 1978)      Gesang und Kasse

Bernd Theis               (seit 1986)      Trompete, Schlauchofon, Gesang

Mario Gerhardt         (seit 1991)      Trompete, Keyboard, Gesang

Thomas Serwene       (seit 2003)      Bass, Akkustikgitarre, Gesang, Technik

Markus Zimmer        (seit 2005)      E-Gitarre, Akkustikgitarre, Gesang

Oliver Florath            (seit 2005)      Schlagzeug und Bandkoch

 

Immer dabei zum Auf- und Abbau, Soundcheck und Hilfestellung während der Auftritte,

sind unsere Roadies Andreas Bodschard und Stefan Sohn.

 

Es ist nicht möglich, die Showband "de funkis" in eine bestimmte Musikrichtung einzuordnen.

Das liegt daran, dass jeder der 7 Bandmitglieder seine musikalischen Vorlieben in das Programm einfließen lässt. Da zwischen dem Jüngsten und dem Ältesten 30 Jahre liegen, ergibt dies eine immense musikalische Bandbreite.

Von Adriano Celentano, Gilbert Becaud und UdoJürgens über Joe Cocker, Manfred Mann, Pink Floyd und "NDW" bis Kölschrock  bekommen fast alle Zuschauer mindestens einen Lieblingsinterpreten zu hören.

Meist zu Beginn des Konzerts erzählen De Funkis selbst getextete Geschichten auf bekannte Melodien, oftmals in Trierer Mundart. Dann  folgt eine abwechslungsreiche Bühnenshow, was auch auf ständige Rotation zurückzuführen ist: Nach jedem Song wechselt der Interpret auf der Bühne. Dabei ist das Publikum ständig in die Aktion der Band eingebunden. Das bedeutet: Nicht nur konsumieren, sondern die Show aktiv mitzugestalten! So wandert das Mikro auch mal in die Fangemeinde, die dann, mit mehr oder weniger Erfolg "Guter Mond, du gehst so stille" künstlerisch gestaltet um anschliessend im "Sternenhimmel" zu landen.

Das oberste Ziel der Gruppe ist dann erreicht, wenn nach 3-stündigem Programm und mehreren Zugaben das Publikum, der Veranstalter und De Funkis sagen können: "Es hat wieder richtig Spass gemacht." 

Im Jahre 2010 feiern die Trierer Funkensänger/de funkis, wie Roland Morgen vom Trierischen Volksfreund sagte, "die älteste Showband der Stadt Trier",

 voraussichtlich ihr 50-jähriges Bestehen.

Akteure der Trierer Funkensänger/de funkis:

 

Franz Groß, Friedel Bodschard, Helmut Zeltinger, Ewald Meyer, Hans Junk, Hans Koster, Kurt Görres, Theo Bodschard, Josef Coels, Karl-Heinz Franken, Werner Bodschard, Günther Horsch, Ludwig Arimond, Josef Hartmann, Jürgen Wollmann, Dieter Wollmann, Bernd Niesen, Egon Kreber, Wolfgang Kreber, Achim Bodschard, Klaus Schaller, Rudolf Forster, Paul Reuscher, Rudolf Jakobs, Norbert Müller, Burkhard Thielen, Uli Blees, Lothar Pelzer, Bernd Theis, Fred Lauterbach, Mario Gerhardt, Johannes Olk, Wolfgang Reis, Thomas Zehren, Thomas Serwene, Ulle Backes, Detlef Roth, Julian Roth, Markus Zimmer und Oliver Florath

*in gelb die aktuellen Funkis

 

Gäste der Trierer Funkensänger/de funkis:

 

Pedro Longen              Black cats Begleitband 1964/1965

Benny Kündgen           "

Ketty Kettermann        "

Toni Schüller                "

 

Peter Kruse                 Schlagzeug

Peter Böffgen               Gitarre

"Lasko" Laskowski      Gitarre

Uwe Jacobs                 Bass

Bruno Zender              Gitarre

Peter Jostock               Bass

Matthias Schmitt          Schlagzeug

Siggi Zentgraf               Schlagzeug

Peter Pries                   Gesang

Joachim Wagner          Gesang

Erhard Wollmann         Bass

Manfred Schömer        Bass

Dr. Harald Bartos        Gesang

John Freeman              Bass

Helmut Schröer            Gesang

"Tom Tom" Garnier      Schlagzeug

Günther Derbach         Keyboard

Jan Gerhardt                Schlagzeug

 

Technik

 

Peter Valerius, Heinz Roth, Jürgen Schlich, Rainer Kuring, Rainer Kornbrust,

Lothar Schmitt

Zur Zeit: Johannes Mossal und sein Team(Markus, Jörg und  Tobias)

 

Tonträger 

1979:               Single-Schallplatte "Der Ruwertaler" mit dem Musikverein Kasel

1987:               Single-Schallplatte "Oh Majusebetter" mit der Rückseite "Dat waaß doch jeden

                        Dusel"

1996:               CD "Oh majusebeeter"

2003:               CD "Kreuz und quer"

 

Fernsehauftritte

 

1984                               SWF 3 -Glaskasten

 bei allen SWF 3 und SWR 3 -Fernsehkarnevalssitzungen aus Trier

 

                                                                                                                                                                                                      

 

aus der Chronik KG Rot Weiss zu Ehrik :

 

Gegründet wurden die Trierer Funkensänger von Franz Groß und Friedel Bodschard 1960 als Kanrevalsgruppe bei der KG Rote Funken.

Ab 1962 leitete Theo Bodschard die Truppe.

1972 trennten sich die Trierer Funkensänger von der KG und wurden eine freie Karnevalstruppe.
1979 übernahm Werner Bodschard die Leitung und in den 90 er-Jahren wurde der Name in "de funkis" abgekürzt.

Funkensänger und die Verbindung zur KG Rot Weiss bis 1996

Gesanglich, instrumental, humorgeladen mit Mutterwitz und Herz, Schauspieler und
Komödianten, unterhaltend und kritisierend, lustig und ernst. Wenn in der Narrhalla das
Auditorium auf seinen Stühlen und Tischen steht, wenn Feuerzeuge im Takt der Töne
geschwungen werden, wenn die mitsingende, lachende und mitwiegende Masse von Zuschauern den Raum zum Platzen bringen will, so sind Sie meist beteiligt.
Helmut Botzem lernte 1970 den Präsidenten, der Karnevalsgesellschaft Rote Funken, Theo
Bodschard kennen und verpflichtete die Gesangstruppe dieser Gesellschaft. Als die
Gruppe 1973 die Gesellschaft verließ und sich selbständig machte, sprach die
Arbeitsgemeinschaft der Trierer Karnevalsvereine eine Sperre aus, und verbot
ihren Mitgliedsvereinen den Auftritt dieser Truppe. Willi Claus (KG Onner Ons) und Helmut
Botzem (KG Rot Weiß) setzten sich darüber hinweg und retten somit diese Gruppe für den
Trierer Karneval.
So spannt sich in Ehrik der Bogen über 25 Jahre Partnerschaft mit den Trierer Funkensänger hinweg. Eine Partnerschaft die über alle Mitglieder, Garden, Präsidenten, Vorsitzende, sonstige Aktive und Kulissenschieber bis hin zur gesamten Gesellschaft derer von Rot Weiß und seinen Zuschauern getragen wird. Sie sind ein Garant und Zugpferd für Stimmung,
Unterhaltung und gute Laune nicht nur zur Foasenichtszeit, sondern über den gesamten
Jahresverlauf hinaus.
Einen Namen muss man bei dieser Truppe nennen, ohne die restlichen Aktiven zu schmälern:

" Bodschard "

 Theo, Werner, und der Sohn von Theo, Achim. Die beiden erst genannten fasse ich unter dem Begriff als
" Oberfunken " zusammen. Beginn der 80er Jahre verließ Theo Bodschard die Gruppe
und Werner gilt bis heute als Führungs- bzw. Leitfunke und ist seit 1984 " Minister humorus causa " der Gesellschaft. Ebenso sind langjährige Funkensängernamen wie Egon und Wolfgang Kreber, Rudolf Forster und Jürgen und Dieter Wollmann noch in den Ohren
der applaudierenden Zuhörer. In den 90er Jahren besteht die wundervolle uns hoffentlich noch lang zur Verfügung stehende, beim Publikum immer stets willkommene Funkenschar aus :
 

Werner und Achim Bodschard, Egon Kreber,
Rudolf Forster, Berni Theis, Fred
Lauterbach, Lothar Pelzer und Mario Gerhard.


 

----aus der Chronik KG Rot Weiss zu Ehrik

 
 

 

     
 
 

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Stand: 01.07.08